Was bedeutet der Begriff – und was heißt das für Ihre Arbeit? Klare Definitionen, anschauliche Beispiele und passende Quellen helfen Ihnen, KI und Marketing besser einzuordnen.
Inhalte so aufbereiten, dass Antwortsysteme eine konkrete Frage verständlich und nachvollziehbar beantworten können. Direkte Antworten, klare Begriffe und Belege helfen Lesern; eine Aufnahme in eine KI-Antwort ist damit nicht garantiert.
Ein Beispiel: Ein Anbieter erklärt Voraussetzungen und Grenzen seiner Lösung, statt nur eine allgemeine Leistungsbeschreibung zu veröffentlichen.
Attribution ordnet einer gemessenen Conversion beteiligte Marketingkontakte zu. Welcher Kontakt wie viel Anteil erhält, hängt vom Modell, dem betrachteten Zeitraum und den verfügbaren Daten ab. Eine Zuordnung im Bericht beweist nicht, dass ein Kanal den Abschluss zusätzlich verursacht hat.
Ein Beispiel: Jemand entdeckt Ihr Unternehmen über einen Artikel und klickt später auf eine Anzeige. Der zugerechnete Erfolg kann je nach Attributionsmodell unterschiedlich verteilt sein.
Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf Ihre Seite. Ein fachlich passender Verweis kann Leser zu Ihren Inhalten führen und Suchmaschinen bei deren Einordnung helfen. Die reine Anzahl sagt wenig über den Wert aus; gekaufte Links zur Rankingmanipulation sind keine nachhaltige Strategie.
Ein Beispiel: Ein Branchenverband verweist auf Ihre eigene Untersuchung, weil sie eine relevante Frage mit nachvollziehbaren Daten beantwortet.
Bei ANORA bezeichnet Brand DNA den gemeinsamen Markenkontext: Positionierung, Sprache, Farben, Typografie, Bildstil und wiederkehrende Markenfigur. Der Kontext hält die Marke erkennbar; die konkrete Aussage und Bildszene entstehen aus dem Thema.
Ein Beispiel: Anora bleibt dieselbe Figur, arbeitet aber passend zum Beitrag an einer Aufgabe, statt immer dieselbe Pose zu wiederholen.
Die kanonische URL ist die bevorzugte Adresse für einen Inhalt, der unter mehreren URLs erreichbar ist. Mit rel="canonical" geben Sie Suchmaschinen ein entsprechendes Signal. Das ist keine Weiterleitung und keine verbindliche Anweisung: Google kann eine andere Adresse als kanonisch auswählen.
Ein Beispiel: Eine Produktseite mit Kampagnenparametern verweist auf dieselbe saubere Hauptadresse wie die Version ohne diese Parameter.
Eine Conversion ist eine vorab festgelegte, relevante Handlung, die ein Messsystem erfasst – etwa einen Kauf oder eine abgeschlossene Kontaktanfrage. Was als Erfolg zählt, muss zum Geschäftsziel passen. Ein Klick oder Seitenaufruf ist nicht automatisch ein qualifizierter Kontakt oder Umsatz.
Ein Beispiel: Sie messen die erfolgreich versendete Demo-Anfrage, nicht schon das Öffnen des Formulars. Die Qualität der Anfrage prüfen Sie anschließend separat.
CPC bezeichnet Kosten pro Klick. Den durchschnittlichen CPC berechnen Sie aus den erfassten Klickkosten geteilt durch die Anzahl der zugehörigen Klicks. Er ist vom maximalen Gebot zu unterscheiden. Günstige Klicks allein sagen noch nichts über die Qualität der gewonnenen Anfragen aus.
Ein Beispiel: Bei 180 Euro Klickkosten und 120 Klicks beträgt der durchschnittliche CPC 1,50 Euro. Ob sich die Kampagne lohnt, hängt auch von den Ergebnissen nach dem Klick ab.
Beim Crawling ruft ein Suchmaschinenprogramm erreichbare Seiten und Ressourcen ab. Es entdeckt Adressen unter anderem über Links und Sitemaps. Ein erfolgreicher Abruf bedeutet noch nicht, dass die Seite indexiert wird oder für eine bestimmte Suche erscheint.
Ein Beispiel: Googlebot findet einen neuen Journalbeitrag über einen internen Link. Ob und wie der Inhalt in die Suche aufgenommen wird, entscheidet sich in weiteren Schritten.
Die Klickrate setzt Klicks ins Verhältnis zu Impressionen: Klicks geteilt durch Einblendungen, mal 100. Sie hilft zu beurteilen, wie häufig ein angezeigtes Ergebnis angeklickt wird. Vergleiche sind nur mit passendem Kontext sinnvoll; eine hohe CTR ist kein Nachweis für profitable Abschlüsse.
Ein Beispiel: Ein Suchergebnis wird 2.000-mal angezeigt und 80-mal angeklickt. Das ergibt eine CTR von 4 Prozent.
E-E-A-T steht für Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google verwendet diese Konzepte zur Einordnung von Inhaltsqualität; sie sind kein einzelner direkt messbarer Rankingfaktor. Für Leser werden sie durch echte Erfahrung, klare Verantwortlichkeit, belastbare Quellen und nachvollziehbare Aussagen sichtbar.
Ein Beispiel: Ein Fachbeitrag zeigt den eigenen Versuchsaufbau und seine Grenzen, statt sich ohne Nachweise als Expertenrat auszugeben.
Embeddings stellen Inhalte als Zahlenvektoren dar. So kann ein System Ähnlichkeiten vergleichen und passende Inhalte finden. Nähe im Vektorraum ist ein Suchsignal, kein Beweis, dass eine Aussage wahr ist.
Ein Beispiel: Eine Wissenssuche findet einen Freigabeprozess auch dann, wenn die Frage andere Wörter als das Dokument verwendet.
Fine-Tuning ist das zusätzliche Training eines bereits vortrainierten Modells für eine bestimmte Aufgabe. Dabei werden Modellparameter angepasst. Es unterscheidet sich von einer einmaligen Anweisung und vom Nachschlagen in Dokumenten per RAG. Ein Trainingserfolg muss an geeigneten, getrennten Testfällen überprüft werden.
Ein Beispiel: Ein Modell lernt anhand geprüfter Beispiele, Anfragen zuverlässig in unternehmensspezifische Kategorien einzuordnen.
GEA verwenden wir als Arbeitsbegriff für bezahlte Werbung im Umfeld generativer Antwortsysteme. Er ist kein einheitlicher Plattformstandard. Anzeigen, organische Empfehlungen und Quellenzitate sind unterschiedliche Dinge; Verfügbarkeit und Kennzeichnung hängen vom jeweiligen Anbieter ab.
Ein Beispiel: Vor einer Kampagne prüfen Sie das konkrete Anzeigenprodukt und dessen aktuellen Marktstatus – nicht nur das Schlagwort.
Generative KI erzeugt Inhalte wie Text, Bilder, Audio oder Code auf Basis gelernter Muster und einer Eingabe. Sie kann Entwürfe und Varianten liefern, bestätigt dadurch aber keine Tatsachen. Fachliche Richtigkeit und Markenpassung müssen im jeweiligen Einsatz geprüft werden.
Ein Beispiel: Aus einem freigegebenen Fachtext entstehen mehrere Social-Media-Entwürfe. Produktversprechen und Zahlen werden vor der Veröffentlichung mit der Quelle abgeglichen.
GEO beschreibt die Arbeit an der Sichtbarkeit eigener Inhalte in generativen Antworten. Dazu gehören zugängliche Seiten, klare Unternehmensangaben, überprüfbare Aussagen und eigenständiges Wissen. Es gibt keine Zusage, dass ein System eine bestimmte Quelle nennt.
Ein Beispiel: Eine dokumentierte eigene Untersuchung kann als Quelle dienen. Ein unbelegter Werbesatz liefert dafür wenig Substanz.
Grounding verankert eine KI-Ausgabe in ausgewählten Quellen oder Daten. RAG kann ein Weg dazu sein. Entscheidend ist nicht nur, dass Quellen mitgeliefert werden, sondern ob sie die konkrete Aussage tatsächlich stützen. Ein Quellenlink allein ist noch keine erfolgreiche Faktenprüfung.
Ein Beispiel: Eine Antwort zur Produktverfügbarkeit wird auf aktuelle Bestandsdaten gestützt, statt aus allgemeinen Modellkenntnissen formuliert.
Eine KI-Halluzination ist eine plausibel formulierte, aber falsche oder unbelegte Ausgabe. Sprachliche Sicherheit sagt nichts über die Beleglage aus. Wichtige Aussagen brauchen deshalb eine Prüfung am Original und gegebenenfalls fachliche Freigabe.
Ein Beispiel: Ein Modell nennt eine nicht existierende Studie. Ein seriös klingender Titel macht daraus keinen Nachweis.
Ein Mensch übernimmt an einer definierten Stelle Prüfung oder Entscheidung. Dafür müssen Zuständigkeit, sichtbare Belege und eine wirksame Möglichkeit zum Stoppen oder Ändern festgelegt sein. Ein Freigabeknopf allein reicht nicht.
Ein Beispiel: Eine zuständige Person prüft Produktversprechen, bevor ein KI-Entwurf veröffentlicht wird.
Bei der Indexierung verarbeitet eine Suchmaschine abgerufene Inhalte und nimmt ausgewählte Informationen in ihren Suchindex auf. Abrufbarkeit ist dafür eine Voraussetzung, keine Garantie. Eine indexierte Seite kann grundsätzlich als Suchergebnis infrage kommen; eine gute Position ist damit nicht zugesagt.
Ein Beispiel: Ein neuer Artikel ist öffentlich erreichbar. In der Search Console prüfen Sie zusätzlich, ob Google ihn indexiert und welche URL als kanonisch erkannt wurde.
Interne Links verbinden Seiten derselben Website. Sie führen Leser zum nächsten passenden Inhalt und helfen Suchmaschinen, Seiten zu entdecken und Zusammenhänge zu verstehen. Aussagekräftige Linktexte sind hilfreicher als ein wiederholtes „Hier klicken“. Verlinkt wird dort, wo das Ziel die aktuelle Frage sinnvoll vertieft.
Ein Beispiel: Ein Artikel über KI-Wissenssuche verweist bei der ersten Erklärung von RAG auf die passende Definition im Glossar.
Ein Keyword ist ein Suchwort oder eine Wortgruppe, mit der Sie ein Thema und seine Nachfrage beschreiben. Im SEO hilft es bei der Planung passender Inhalte; in Suchanzeigen gehört es zur Steuerung der Auslieferung. Ein gebuchtes Keyword und die tatsächlich eingegebene Suchanfrage sind nicht immer identisch.
Ein Beispiel: Hinter „SEO Software Mittelstand“ steht eine andere Erwartung als hinter „Was ist SEO?“. Die beiden Fragen brauchen unterschiedliche Antworten.
Ein KI-Agent ist Software, die für ein vorgegebenes Ziel Arbeitsschritte planen und verfügbare Werkzeuge einsetzen kann. Umfang und Selbstständigkeit hängen vom System ab. Ein sinnvoller Einsatz braucht begrenzte Rechte, überprüfbare Ergebnisse und klare Freigaben für folgenreiche Aktionen.
Ein Beispiel: Ein Agent recherchiert eine Käuferfrage und erstellt einen Artikelentwurf. Eine Veröffentlichung erfolgt nur innerhalb der dafür festgelegten Freigaberegeln.
KI-Sichtbarkeit beschreibt, ob und wie eine Marke oder Quelle in den Antworten ausgewählter KI-Systeme vorkommt. Ergebnisse hängen unter anderem von Frage, Plattform und Zeitpunkt ab. Nennung, Zitat und tatsächlicher Websitebesuch werden getrennt gemessen.
Ein Beispiel: Sie testen dieselben realen Käuferfragen wiederholt und dokumentieren Antworten samt Quellen und Datum.
Das Kontextfenster begrenzt, wie viele Tokens ein Modell innerhalb einer Verarbeitung berücksichtigen kann. Dazu zählen je nach Modell und Schnittstelle Anweisungen, Gesprächsverlauf und weitere Eingaben; auch Platz für die Ausgabe muss eingeplant werden. Mehr Kapazität garantiert nicht, dass jede Information korrekt genutzt wird.
Ein Beispiel: Vor der Auswertung langer Produktunterlagen werden die wirklich relevanten Passagen ausgewählt, statt die verfügbare Kapazität mit beliebigen Dokumenten zu füllen.
Ein Large Language Model ist ein großes Sprachmodell, das Muster und Zusammenhänge aus umfangreichen Trainingsdaten gelernt hat. Es verarbeitet Sprache und kann etwa Texte formulieren oder zusammenfassen. Es ist keine automatisch aktuelle Wissensdatenbank und kann auch überzeugend klingende Fehler ausgeben.
Ein Beispiel: Ein Sprachmodell formuliert aus Ihren geprüften Stichpunkten einen Entwurf. Aktuelle Produktdaten liefert das Unternehmen als gesonderten Kontext.
Die Meta-Description ist eine kurze Seitenbeschreibung im HTML. Suchmaschinen können sie für das Beschreibungssnippet verwenden, wählen aber je nach Anfrage auch Text aus dem Seiteninhalt. Sie sollte den tatsächlichen Inhalt treffend ankündigen; eine feste Zeichenanzahl garantiert keine vollständige Anzeige.
Ein Beispiel: Eine Whitepaper-Seite nennt Thema, Zielgruppe und praktischen Nutzen des Downloads, ohne mehr zu versprechen, als das Dokument enthält.
Multimodale Modelle verarbeiten oder erzeugen mehr als eine Datenart, beispielsweise Text und Bilder. Welche Kombinationen möglich sind, hängt vom konkreten Modell ab. Aus der Fähigkeit, ein Bild zu beschreiben, folgt nicht automatisch die Fähigkeit, selbst Bilder zu erzeugen.
Ein Beispiel: Eine KI erhält einen Screenshot und eine Textfrage und beschreibt, welche Elemente auf der Oberfläche zu sehen sind.
Ein Prompt ist eine Eingabe, mit der Sie einem KI-Modell eine Aufgabe und gegebenenfalls Kontext, Beispiele oder ein gewünschtes Ausgabeformat geben. Gute Anweisungen machen Ziel und Grenzen klar. Sie ersetzen weder belastbare Ausgangsdaten noch eine Prüfung des Ergebnisses.
Ein Beispiel: Statt nur „Schreibe einen Post“ nennen Sie Zielgruppe, konkrete Aussage, freigegebene Fakten und den gewünschten nächsten Schritt für Leser.
Bei einer Prompt Injection versuchen präparierte Eingaben, eine KI von ihrer eigentlichen Aufgabe oder ihren Regeln abzubringen. Solche Anweisungen können auch in eingelesenen Webseiten oder Dokumenten stehen. Externe Inhalte müssen deshalb als Daten behandelt werden, nicht als Erlaubnis für neue Aktionen.
Ein Beispiel: In einer Recherchequelle steht eine Aufforderung, interne Informationen weiterzugeben. Das System darf diese fremde Anweisung nicht ausführen.
Bei RAG sucht ein System zunächst passende Inhalte und gibt diese einem Sprachmodell als zusätzlichen Kontext. Das verbindet Generierung mit einer Wissensquelle, statt sich ausschließlich auf das Modellwissen zu verlassen. Falsche Fundstellen oder eine falsche Interpretation bleiben möglich.
Ein Beispiel: Eine Antwort auf eine Produktfrage wird mit passenden Passagen aus freigegebenen Produktunterlagen vorbereitet.
ROAS setzt den einer Werbemaßnahme zugerechneten Conversion-Wert ins Verhältnis zu ihren Werbekosten. Der Wert hängt von der Messung und den hinterlegten Conversion-Werten ab. Er ist nicht mit Gewinn gleichzusetzen: Marge, Retouren und weitere Kosten sind damit nicht automatisch berücksichtigt.
Ein Beispiel: 1.200 Euro zugerechneter Umsatz bei 300 Euro Werbekosten ergeben einen ROAS von 4 beziehungsweise 400 Prozent – noch keine Aussage über den Gewinn.
Die robots.txt gibt kooperierenden Crawlern Regeln für den Abruf von Website-Bereichen. Sie schützt keine vertraulichen Inhalte und ist kein zuverlässiger Ausschluss aus dem Suchindex. Dafür braucht es je nach Ziel eine zugängliche noindex-Anweisung oder einen echten Zugriffsschutz.
Ein Beispiel: Ein interner Kundenbereich wird durch Anmeldung und Berechtigungen geschützt. Ihn nur in robots.txt zu sperren, wäre kein Datenschutz.
SEA bezeichnet bezahlte Werbung in Suchmaschinen. Anzeigen werden im Rahmen des jeweiligen Anzeigenprodukts ausgeliefert; bei Google spielen unter anderem Gebote, Relevanz und Qualität eine Rolle. Ein Werbebudget kauft keine bessere organische Platzierung. Anzeigen und SEO werden deshalb getrennt geplant und ausgewertet.
Ein Beispiel: Sie schalten Suchanzeigen für konkrete Käuferfragen und prüfen anschließend Kosten sowie Qualität der daraus entstandenen Demo-Anfragen.
SEO ist die Arbeit daran, dass Suchmaschinen Ihre Inhalte entdecken und verstehen und Menschen passende organische Ergebnisse finden. Dazu gehören zugängliche Technik, hilfreiche Inhalte und sinnvolle Verlinkungen. Es geht nicht um eine feste Keyword-Dichte oder garantierte Spitzenplätze.
Ein Beispiel: Eine Leistungsseite beantwortet echte Käuferfragen, lädt zuverlässig auf dem Handy und ist von passenden Fachartikeln aus erreichbar.
SERP ist die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Sie kann Texttreffer, Anzeigen, Bilder, Videos oder Antwortbereiche enthalten. Ihre Zusammensetzung hängt unter anderem von Anfrage, Standort und Gerät ab. Eine einzelne beobachtete Position beschreibt deshalb nicht die gesamte Sichtbarkeit eines Unternehmens.
Ein Beispiel: Eine Frage zeigt auf dem Smartphone zunächst einen Antwortbereich, während eine Produktsuche stärker von Anzeigen und Produktdarstellungen geprägt ist.
Strukturierte Daten beschreiben Seiteninhalte in einem maschinenlesbaren Format, beispielsweise den Herausgeber oder einen Artikel. Die Angaben müssen zum sichtbaren Inhalt passen. Korrektes Markup ersetzt weder gute Inhalte noch garantiert es besondere Suchdarstellungen.
Ein Beispiel: Website, Journal und öffentliche Profile benennen denselben tatsächlichen Herausgeber.
Suchintention bezeichnet die Absicht hinter einer Suchanfrage: etwas verstehen, eine bestimmte Seite finden, Angebote vergleichen oder eine Handlung ausführen. Sie ist eine begründete Einordnung, keine sichere Kenntnis der Person. Inhalt und nächster Schritt sollten zur tatsächlichen Frage passen.
Ein Beispiel: „Was ist RAG?“ braucht eine Erklärung. „RAG für Produktdaten einführen“ verlangt eher Voraussetzungen, Aufwand und konkrete Vorgehensweisen.
Tokens sind die Einheiten, in denen ein Sprachmodell Text verarbeitet. Ein Token kann ein Wortteil, ein Zeichen oder ein anderes Textstück sein. Die Zerlegung hängt vom Modell und der Sprache ab; eine feste Umrechnung von Wörtern in Tokens ist ungenau.
Ein Beispiel: Für die Kostenplanung zählen neben der Antwort auch Eingaben und weiterer verarbeiteter Kontext.
Ein Transformer ist eine Modellarchitektur, die Zusammenhänge zwischen Elementen einer Eingabe über Attention verarbeitet. Sie bildet eine wichtige Grundlage vieler Sprachmodelle. Eine Architekturbezeichnung sagt noch nichts über die Zuverlässigkeit einer konkreten Antwort aus.
Ein Beispiel: Der Zusammenhang eines Begriffs ergibt sich aus seinem Kontext, nicht nur aus dem einzelnen Wort.
UTM-Parameter ergänzen einen Link um Kampagnenangaben wie Quelle, Medium und Kampagnenname. Analysewerkzeuge können Besuche damit einem Verweis zuordnen. Einheitliche Benennung erleichtert den Vergleich. Personenbezogene oder vertrauliche Angaben gehören nicht in öffentlich sichtbare Kampagnen-URLs.
Ein Beispiel: Ein Newsletter-Link enthält utm_source=newsletter, utm_medium=email und einen eindeutigen Kampagnennamen.
Eine Vektordatenbank speichert Zahlenvektoren und unterstützt die Suche nach ähnlichen Vektoren. In KI-Wissenssystemen lassen sich so zu einer Frage passende Inhalte ermitteln. Die Ähnlichkeitssuche prüft weder automatisch die Wahrheit einer Quelle noch die Berechtigung, sie zu verwenden.
Ein Beispiel: Eine Suche findet semantisch passende Handbuchabschnitte. Zugriffsrechte und freigegebene Dokumentstände werden zusätzlich berücksichtigt.
Eine XML-Sitemap nennt Suchmaschinen wichtige URLs und kann zusätzliche Angaben wie den Zeitpunkt einer tatsächlichen Änderung enthalten. Sie unterstützt das Entdecken von Inhalten, ersetzt aber keine gute interne Verlinkung. Eine eingetragene URL wird nicht automatisch gecrawlt, indexiert oder gut platziert.
Ein Beispiel: Ein veröffentlichter Journalbeitrag wird mit seiner kanonischen Adresse aufgenommen. Interne Vorschauen und Suchfilter gehören nicht in diese Liste.
Von einer Zero-Click-Suche spricht man, wenn nach einer Suchanfrage kein Klick auf ein externes Suchergebnis erfolgt. Eine direkt angezeigte Antwort kann ein Grund sein; auch ein Abbruch ist möglich. Sichtbarkeit auf der Ergebnisseite und tatsächliche Websitebesuche sind deshalb unterschiedliche Messgrößen.
Ein Beispiel: Eine Person liest eine kurze Definition direkt im Suchergebnis und besucht die zitierte Website nicht.
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